Wie gehe ich um mit diesem Auf und Ab in meinem Leben, das mich manchmal so herausfordert in Zeiten, in denen ich mir nur Beständigkeit wünsche?
Gestern war alles noch so schön im Gleichgewicht, in Harmonie und Sonnenschein. Ich hatte eine klare Richtung und grenzenlose Motivation. Ich habe getanzt und gelacht, alles schien einfach, leicht und klar.
Und heute? Zweifel haben sich breitgemacht, mein eigener Spott überholt mich mit seinen unfruchtbaren Gedanken und jagt förmlich hinter mir her, wirbelt mich im Kreis und stößt mich an meine Grenzen. Die Energien spielen verrückt, nichts scheint mehr geordnet. Jetzt wäre der Zeitpunkt, alles zu verwerfen, mir die Decke über den Kopf zu ziehen und in Lethargie zu versinken. Nein! Ich lasse sie hochkommen, die Gefühle in mir, die mir etwas sagen wollen. Ich schaue ehrlich in den Spiegel und erkenne.
Dann ist alles auf einmal wieder ganz klar.
Sturm und Stille. Ich brauche beides wie Ebbe und Flut, Tag und Nacht, Hitze und Kälte. Der Wechsel hält mich lebendig, weil er mich fordert. Weil er neue Früchte bringt.



