Nein? Wie schön! Dann bin ich noch am Leben ...
Schockiert, überrascht, verwundert? Dann kanntest du mich wirklich noch nicht!
Denn ich bin meine Freiheit: fließend in sanften Wellen, aber auch tosend in harten Wogen.
Gestern war ich Wasserfall, heute bin ich Teich. Und morgen, im warmen Sonnenschein, steige ich auf zur Wolke.
Das ist meine Freiheit, weil ich lebendig bin – weil ich mich bewege – weil ich mich ständig wandle – und doch stets den gleichen Ursprung in mir trage.
Ich bade als Tropfen im See und rufe: „Das ist es!“
Ich stürze als Schaum die Felswand hinunter und schreie jauchzend: „Das ist es!“
Ich liege als Tau auf dem Blatt und denke nur still: „Das ist es.“
Und all das ist richtig für mich gestern und heute und morgen.



